Aufmerksamkeitssignal, Umorientierungssignal, Rückruf - Hundetraining Bad Emstal, Schauenburg, Kassel

Bedenke: Hinter jedem Verhalten steckt immer eine Motivation, somit auch eine Emotion!

Jeder Hundeführer sollte lernen, sich mal in seinen Hund zu versetzen, zu erkennen, warum er gerade wie handelt oder für den Menschen unerwünschtes Verhalten zeigt - für den Hund hat dieses Verhalten nun mal einen Grund.

Und da gehört sich nun mal mit dem Hund ordentlich zu trainieren, Ursachen zu erkennen und nicht einfach das unerwünschte Verhalten mit Leinengerucke, Gezische, Wasserspritze, Gestuppse, Sprühhalsbändern oder ähnlichem zu unterbinden!

Ja, unerwünschtes Verhalten sollte immer unterbrochen werden (im Idealfall durch Management auch mal verhindert) - aber das geht bitte auch freundlich!

Mich schocken immer wieder solche Sätze wie...

  • Der soll das nicht machen - das weiß der!
  • Da muss er durch!
  • Sein Pech!
  • Der kann das ab! Das tut dem nicht weh!
  • Der muss das so lernen!
  • Wir benutzen ein Sprühhalsband - Haben keine Zeit für´s Training!

 

Einfach mal die Anforderungen etwas zurückschrauben und erkennen was dahinter steckt...

 

UMDENKEN IST ANGESAGT...

Wie wäre es stattdessen mit...

  • Wir lernen, was mein Hund stattdessen tun kann!
  • Ich bringe das meinem Hund auf nette Art bei!
  • Ich erkenne, wenn mein Hund Stress hat und unterstütze ihn!
  • Ich handele im Sinne des Hundes und treffe Entscheidungen so, dass mein Hund Situationen gut bewältigen kann!
  • Kann mein Hund bestimmte Situationen noch nicht meistern, zwinge ich ihn auch nicht dazu!
  • Ich handele immer bestmöglich so, dass mein Hund keinen Schaden nimmt!
  • Ich verzichte auf unangenehme Reize oder Trainingsmittel und belohne lieber erwünschtes Verhalten - um einen bestmöglichen effektiven Lernerfolg zu erzielen!
  • Ich habe Zeit für meinen Hund und wir trainieren dem Lerntempo des Hundes entsprechend!
  • Wir BEIDE haben Spaß am Training!

IST SO DOCH VIEL SCHÖNER... Oder?

 

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