Deckentraining, Hund auf Decke schicken - Hundetraining Bad Emstal, Schauenburg, Kassel

Sie haben Ihrem Hund zuhause ein neues Verhalten beigebracht und es klappt dort alles ganz toll? Prima! Der erste Schritt für das abrufbare Verhalten ist getan.

Aber:
Das heißt noch lange nicht, dass Ihr Hund das Verhalten genauso gut an anderen Orten und mit anderer Ablenkung zeigen kann. Denn auch das müssen Sie erst trainieren!

Es ist leider ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Hunde "immer" wissen, was man von Ihnen möchte. Immer wieder wird einfach vorausgesetzt, die Hunde können jedes Verhalten überall problemlos ausführen. NEIN - dem ist nicht so!

Sie müssen JEDES Verhalten in JEDER Situation ordentlich trainieren, bevor Sie erwarten können, dass es dort auch funktioniert. Und selbst wenn es dann mal doch nicht funktioniert... Überlegen Sie warum! Nicht richtig trainiert? Der Hund hat Sie nicht verstanden? Die Ablenkung ist zu groß? Die allgemeine Situation ist bedrohlich für Ihren Hund? Ihr Hund hat Schmerzen? Es kann viele Gründe haben... Finden Sie ihn heraus und gestalten die Situation so, dass es wieder klappt!

Einige Beispiele für Generalisierungen und Steigerungen von bereits erlerntem Verhalten:

  • Wo und auf welchen Untergründen soll der Hund das Verhalten zeigen?
    Zuhause auf dem Teppich oder auf den Fliesen, im Garten, in der Hundeschule, im Wald, auf der Wiese...
  • Wann soll der Hund das Verhalten zeigen?
    Von allein, auf Wort- oder Sichtsignal, durch einen bestimmten Auslöser...
  • In welcher Entfernung zu Ihnen?
    Immer direkt bei Ihnen, in 5 Meter Entfernung, in 20 oder 50 Meter Entfernung...
  • Wie schnell soll der Hund das Verhalten zeigen?
    Sofort, nach 5 Sekunden oder reichen Ihnen 15 Sekunden...
  • Mit welcher Ablenkung soll das Verhalten gezeigt werden?
    Menschen drumherum, an stark befahrenen Straßen, inmitten von tobenden Hunden, mit Essens- oder Wildgeruch in der Nähe...
  • Wie lang soll das Verhalten gezeigt werden?
    immer für 10 Sekunden, bis ein Reiz vorbei ist, bis das Markersignal oder die Belohnung kommt, bis zum Freigabesignal...

Ganz wichtig:
Gestalten Sie das Training IMMER so, dass der Hund gut mitmachen kann, also im Idealfall auch immer belohnt werden kann. Es bringt Ihnen und den Hund NICHTS, wenn es nicht klappt!

Haben Sie NIE gezielt daran trainiert Ihren Hund zum Beispiel aus einer Hundegruppe oder vom Mauseloch abzurufen - erwarten Sie nicht, dass er es kann? Woher denn?

Sie merken, Hundetraining ist nichts, was mal eben so nebenbei passiert. Es ist wirklich arbeits- und zeitintensiv. Aber es lohnt sich!

Bei Fragen helfe ich sehr gern weiter: 01523/6186259

 

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