SPASS & FREUDE beim Hundetraining sind Pflicht - Clicker/Markerwort

Spaß beim Training - das ist die Grundvoraussetzung für nachhaltiges Lernen!

Wie war das damals, als Sie in der Schule waren, hatten Sie da bestimmte Lieblingsfächer, die Ihnen richtig Freude bereitet haben? Und dann gab es doch mit Sicherheit auch Unterrichtsfächer, die Sie nicht so toll fanden. Jetzt überlegen Sie mal, welche Fächer waren die, bei denen Ihnen das Lernen leichter gefallen ist? Wo Sie sich die Dinge leichter merken konnten? Was vielleicht sogar noch heute in Ihrem Gedächtnis gut abgespeichert ist? Mit Sicherheit Unterrichtsinhalte aus den Fächern, an denen Sie Spaß hatten.

Freude, Spaß und gute Gefühle sind ganz wichtig im Hundetraining. Wenn der Hund sich gut fühlt und keinen Stress hat, kann er am besten lernen. Und Sie sollten sich auch dabei gut fühlen! Denn wenn der Hundeführer nicht wirklich Lust zum Trainieren hat oder unkonzentriert ist, merkt das der Hund sofort und es schleichen sich auch viel schneller Trainingsfehler ein. Wenn Sie also mal keine Lust haben zum Trainieren, dann lassen Sie es einfach und verschieben Ihre Trainingseinheit auf später. Das schon mit Sicherheit die Nerven von Ihnen und auch die von Ihrem Hund.

Aber wie gestaltet man nun ein Training mit Spaß und Erfolg für den Hund?

  1. Zum einen muss man sich einen Trainingsort suchen, an dem der Hund nicht gestresst ist, er sich also wohl fühlt und er sich gerne aufhält! Drumherum sollte zu Beginn keine bis wenig Ablenkung sein, so dass der Hund beim Training gut mitmachen und die Trainingsaufgaben auch erfolgreich beenden kann. Ein gestresster Hund kann nicht lernen! Und von zu schweren Trainingsaufgaben, die der Hund nicht bewältigen kann, kann er ebenfalls nichts lernen!
  2. Belohnen sie Ihren Hund motivationsgerecht! Nicht jedes Leckerchen, Streicheleinheiten oder jedes Spielzeug ist für alle Hunde eine Belohnung. Sie müssen schon genau wissen, was für „Ihren“ Hund DIE Belohnung ist.
  3. Arbeiten Sie immer ohne Strafe, Druck und Schreckreize! Denn Training mit solchen Mitteln macht Ihrem Hund keinen Spaß! Solche Hilfsmittel wie Wasserflaschen, Rütteldosen, Kettenwürger... haben im Hundetraining nichts zu suchen, sie sind sogar gefährlich! Sie stressen Ihren Hund unnötig, er kann sich nicht mehr konzentrieren, Lernen ist nicht möglich, die Reizschwelle sinkt... und durchaus kann Aggression irgendwann gegen „irgendwas“ die Folge sein.
  4. Je nach Alter des Hundes sollten die Trainingseinheiten zwischen 5-15 Minuten liegen. Überfordern Sie Ihren Hund nicht. Hören Sie auf, so lang es prima läuft und gönnen Ihrem Hund dann eine abwechslungsreiche Pause und Entspannung.
  5. Wenn etwas ohne Ablenkung gut klappt, können Sie die Ablenkungen langsam steigern. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund die Übungen nach wie vor gut beenden kann. Klappt dies nicht, gehen Sie wieder einen Schritt zurück. Gestalten Sie die Trainingssituationen immer so, dass Ihr Hund sie gern und erfolgreich beenden kann.

Haben Sie am besten immer einen Blick auf Ihren Hund. Fühlt er sich wohl? Kann er gut mitmachen? Ist er überhaupt motiviert gerade mit Ihnen trainieren zu wollen?

Wenn dem so ist, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß und Freude beim erfolgreichen Training mit Ihrem Vierbeiner!

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