Über mich…

Mein Name ist Alexandra Lange.

Ich bin 46 Jahre und wohne mit meiner Familie und unseren Tieren in Schauenburg/Elgershausen.

alex

Ich bin hauptberufliche Hundetrainerin (ATN), Hundepsychologin nTR® und Hundeernährungsberaterin.

Du erreichst mich:
Mobil/SMS/WhatsApp: 01523/6186259
Email: info(at)4pfoten-on-tour.de

Ich bin Mitglied bei:

Hundetrainer Pet Professional Guild Tranieren statt dominieren

 

Meine letzten besuchte Seminare, Vorträge, Fortbildungen und ähnliches:
(noch nicht auf dem aktuellen Stand)


ESTHER WÜRTZ:

Strukturierter Aufbau einer Hundestunde – Teil 2

Hundetraining in der heutigen Zeit stellt große Herausforderungen an einen Trainer dar. Wo früher starre Abläufe eingeübt wurden, werden heute individuelle Trainingsansätze gesucht.

Die Frage, warum ein Hund eine Übung nicht ausführt, beschäftigt uns zunehmend. Jeder Hund und auch sein Mensch sollten als Individuum gefordert und gefördert werden. Unterschiede der einzelnen Teams sollten ebenso berücksichtig werden, wie deren aktueller Trainingsstand.

Wie all diese Aspekte möglichst umfassend berücksichtigt werden können, erfährst du hier. Der zeitliche Rahmen, und dessen sinnvolle Unterteilung wird ebenso berücksichtigt, wie die Dinge, die einem Aufweisen können, dass etwas in der geplanten Struktur nicht stimmt.

An seinen Aufgaben zu wachsen gilt hierbei für Hund, Halter und Trainer gleichermassen. Dieses umfangreiche Thema wird in 2 aufeinander aufbauende Teile aufgeteilt.

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns vor allem mit den Kursinhalten:

  • Übungsideen für alle Altersklassen
  • Trainingsmöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene
  • die Spezialisten unter den Hunden möchten auch gefordert werden
  • welche Inhalte gehören in welche Stunde?
  • welche Übungen eignen sich am besten?
  • Trainingsideen für Einzel- und Gruppenstunden
  • wie Grundübungen abwechslungsreich gestaltet werden können
  • wie Pausen sinnvoll gestaltet werden können
  • was tun wenn es mal nicht wie geplant klappt

VIVIANE THEBY:

Effektiv und effizient trainieren

„Jeder kann fast jedes Verhalten trainieren mit egal welcher Methode, wenn er nur genügend Zeit hat.“ (Bob Bailey)

Dieses Zitat von Bob lässt schon vermuten, dass es vielleicht noch mehr gibt.

Wir beschäftigen uns damit, wie man Verhalten schnell und effektiv bekommt.

Damit ist auch gemeint, dass das Verhalten dann zuverlässig und von hoher Qualität ist.

Neben einigem theoretischem Wissen, ist dafür viel praktisches Handwerk für das Training nötig. Wie kann man sich das aneignen? Wie kann man seine eigenen Trainerfähigkeiten schulen? Und wie kann das theoretische Wissen erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden?“:


BINA LUNZER:

Hilfe! Mein Hund hat Hummeln im Hintern. Vom Wechsel zwischen Entspannung und Konzentration!

Dein Hund regt sich schnell mal auf und braucht anschließend lange um wieder zur Ruhe zu kommen? Dein Hund wirkt in bestimmten Alltagssituationen immer wieder nervös, aufgedreht und gestresst? Am Agilityplatz kann er seine Pausen, während die anderen Hunde dran sind, nicht als solche nutzen, was sich in seiner Leistung niederschlägt? Oder dein Hund kann sich schlecht konzentrieren? Es fällt ihm beim Spaziergang oder im Hundekurs schwer mit seiner Aufmerksamkeit bei dir zu bleiben? Er findet die ganze Welt spannender als dich?

Der Wechsel zwischen Ruhe und Aktivität führt in deinem Hund zu Unausgeglichenheit? Wenn eine dieser Beschreibungen auf deinen Hund zutrifft, bist du in diesem Webinar richtig: für Halter von Familienhunden und Sporthunden vom Welpen bis zum Senior.

Inhalt:

  • Aufgeregtes Tier – menschliche Emotion
  • Woher kommt (permanente) Unruhe und Unkonzentriertheit?
  • Übungen, mit denen hibbelige Hunde Ruhe finden
  • Übungen, mit denen unkonzentrierte Hunde Fokus lernen
  • Warum Management so wichtig ist für den Trainingserfolg

ARIANE GRIGOLEIT-PÖPKE:

Anti-Giftköder-Training – „Hund friss nicht alles was du findest!“

„Frisst dein Hund draußen alles was er findet? Rennt er mit Köstlichkeiten weg wenn du ihn rufst oder schlingt schnell noch etwas Ekelhaftes hinunter bevor du bei ihm ankommst? Du hast Angst vor den häufigen Giftködermeldungen? Was kann man tun beim Verdacht auf Vergiftung?

Es gibt verschiedene Gründe warum Hunde alle möglichen ekligen Dinge fressen. Die gute Nachricht ist, dass sich durch gezieltes Training basierend auf Kooperation mit dem Menschen, im Training schnell Fortschritte erzielen lassen.

Durch Aufbau eines Anzeigeverhaltens an Essbarem als gezieltes Alternativverhalten können Hunde lernen, gefundene Leckerbissen liegen zu lassen. Dadurch lernt der Hund Kooperation statt Konkurrenz.


DR. UTE BLASCHKE-BERTHOLD:

Zeigen und Benennen

Zeigen & Benennen, auch Z&B genannt, ist eine aussergewöhnliche Trainingsstrategie. Sie ist sehr erfolgreich, aber auch sehr umstritten – was aussergewöhnlich ist, denn Z&B wurzelt fest in der angewandten funktionalen Verhaltensanalyse.

Nach einem kurzen Ausflug in die Fachgeschichte des Z&B befassten wir uns im Detail mit den verschiedenen Stufen des Z&B und seinen Regeln.

Auch Beispiele für besondere Anwendungsmöglichkeiten kamen nicht zu kurz. Videoclips und deren Analyse sorgten für ausreichend Anschauungsmaterial aus der Praxis.


CELINA DEL AMO:

Planung und Ablauf einer Welpenstunde – Teil 3

In diesem Teil der Reihe rund um die Planung und Gestaltung von Welpenstunden ging es um das Hund-Hund-Management und um Umwelt-Übungen.

  • Wie kann das Ziel der Schulung von Höflichkeit und Umweltsicherheit erreicht werden?
  • Worauf gilt es in Freispielsituationen zu achten?
  • Was, wenn es zu Mobbing- oder einer echten Streitsituation kommt?
  • Wie können Neuzugänge schadlos in die Gruppe integriert werden?
  • Wie kann man eine Gruppenstunde selbst bei einer ungünstigen Hunde-Konstallationen meistern und hieraus sogar Vorteile für die Hund-Halter-Teams entstehen lassen?

GERD SCHREIBER:

Körpersprache des Hundes

Hunde kommunizieren mit Ihrem Körper. Die einzelnen Elemente dieser Kommunikationsform bilden die Worte, aus denen die Sätze bestehen, die in einem Kontext den Sinn ergeben.

Während dieses Seminars konzentrierten wir uns auf die kleinen Wörter, auf das Kleingedruckte! Ein Wedeln, Knurren, Bellen kennt jeder und es ist leicht auszumachen. Doch wie werden die Ohren genau gehalten, stehen die Tasthaare nach vorne? Sind die Muskeln gespannt und wie genau ist eigentlich die Bewegung der Rute? Auf all diese kleingedruckten Körpersignale schauen wir mal genauer. Es geht ums Beobachten und Beschreiben kleiner Gesten, die viel bedeuten können.

Desweiteren setzten wir unsere Beobachtungen auch gleich in die Tat um, indem wir Entscheidungen trafen, die auf Basis der Körpersprache des Hunde standen. Was soll ich machen, wenn…

Dieses Wochenendseminar beinhaltete Theorie- sowie Praxiselemente, die helfen, die Sprache des Hunde besser, schneller und zielgerichteter zu verstehen!


ESTHER WÜRTZ:

Strukturierter Aufbau einer Hundestunde

Hundetraining in der heutigen Zeit stellt große Herausforderungen an einen Trainer dar.

Wo früher starre Abläufe eingeübt wurden, werden heute individuelle Trainingsansätze gesucht. Die Frage, warum ein Hund eine Übung nicht ausführt, beschäftigt uns zunehmend.

Jeder Hund und auch sein Mensch sollten als Individuum gefordert und gefördert werden. Unterschiede der einzelnen Teams sollten ebenso berücksichtig werden, wie deren aktueller Trainingsstand. Wie können all diese Aspekte möglichst umfassend berücksichtigt werden?

Der zeitliche Rahmen, und dessen sinnvolle Unterteilung wird ebenso berücksichtigt, wie die Dinge, die einem Aufweisen können, dass etwas in der geplanten Struktur nicht stimmt.

An seinen Aufgaben zu wachsen gilt hierbei für Hund, Halter und Trainer gleichermassen.“


CELINA DEL AMO:

Planung und Ablauf einer Welpenstunde – Teil 2

  • Gehorsamsübungen im Welpenkurs?
  • Ist ein früher Start von Gehorsamstraining überhaupt sinnvoll?
  • Falls ja, welche Übungen wären auf welchem Niveau passend?
  • Wo kann es Stolperfallen geben?
  • Gibt es Trainingstechniken, die besonders „welpentauglich“ sind?
  • Wie kann der Tierhalter angeleitet werden? Worauf gilt es als Trainer das Augenmerk zu richten?

PAM DENNISON:

Leave it!/Lass es!

„Lass es“ ist oft ein schnell missbrauchtes Signal für ein nicht wirklich trainiertes gewünschtes Verhalten nichts Fressbares vom Boden aufzunehmen. Leider wird hierbei viel zu oft über Leinenruck oder ähnliche unangenehme Reize gearbeitet.

Es ist schön und gut, dass Ihr Hund“Lass es“ während einer Trainingseinheit gut beherrscht, aber können Sie sich darauf verlassen, dass er die Pille, die Sie versehentlich fallen gelassen haben, liegen läßt? Dass er nicht aus der alten Pfütze trinkt? Dass er den gefundenen Kot liegen läßt? Oder läßt Ihr Hund die Sachen vielleicht nur liegen, wenn er an der Leine läuft?

Wir zerlegen dieses wirklich komplexe Verhalten in kleine gut trainierbare Trainingsschritte, die auch dem Hund große Freude beim Lernen bereiten.


ANJA FIEDLER:

Training mit Welpen und jungen Hunden

Ein junger Hund zieht ein und stellt unseren Alltag meist auf den Kopf und vor große Herausforderungen. Die Jugendentwicklung des Hundes ist eine spannende, aufregende und manchmal auch anstrengende Zeit. Jeder Hundehalter weiß, dass eine optimale Nutzung dieser Phase ein intensives Lernen ermöglicht und die Voraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben ist.

Mit gutem Training stellen wir die Weichen für ein entspanntes, angepasstes Hundeleben in individuellen Umwelten!

Theoriewissen:

  • Kann man Entwicklungsphasen festmachen und was passiert dann in Körper und Geist?
  • Die Beurteilung und Auswahl des passenden Welpen – gibt es in diesem jungen Alter Kriterien, die einen Ausblick auf die Entwicklung, die Anlagen und den Charakter geben können?
  • Wann sollte der Welpe in seine neue Umwelt umziehen, und wie kann man ihm diesen Umzug erleichtern?
  • Sozialisation und Umweltgewöhnung – wie fördere ich den Welpen, ohne ihn zu überfordern?
  • Individuelles Training für individuelle Umwelten – wie sieht gutes Training mit dem Neuankömmling aus?
  • Welche Basics sind sinnvoll und effektiv?
  • Problemverhalten – gibt es typische Probleme und wie sollte der Mensch damit umgehen?
  • Sinn & Unsinn von Welpen- und Junghundegruppen – geht es auch ohne? Und wenn ja, wie?
  • Ein Hund wird erwachsen – wie verändern sich die jungen Hunde und ihre Gehirne während der Pubertät und wie sehen die biologischen Hintergründe aus?
  • Bedeuten körperliche Veränderungen und Veränderungen im Verhalten auch Veränderungen im Training?
  • Kommunikation, Motivation und Aufmerksamkeit – DAS Training mit jungen Vierbeinern!

Praktische Übungen:

  • Erregungskontrolle
  • Aufmerksamkeit
  • Rückruf
  • Arbeit an Auslösern von unerwünschtem Verhalten
  • Selbstkontrolle und Frustrationstoleranz
  • nette Verhaltensunterbrecher
  • passende Verstärker im Training

MARTINA MAIER-SCHMID:

Bis hierher und nicht weiter!? Wie wichtig sind Grenzen im Zusammenleben mit unseren Hunden?

Wer sich mit dem Thema Hundeerziehung zu beschäftigen beginnt, begegnet bald der Diskussion, ob es notwendig ist, einem Hund Grenzen zu setzen oder nicht. Und natürlich auch der Frage, wie diese Grenzen gesetzt werden müssen.

Martina Maier-Schmid geht der Frage nach, was eigentlich genau gemeint ist, wenn im Bereich der Hundeerziehung der Ruf nach Grenzen laut wird.

Braucht man Grenzen im Zusammenleben mit dem eigenen Hund? Und wenn ja, wie viele?

Lassen sich Grenzen nur durch Einschränkungen und Bestrafung des Hundes setzen oder gibt es auch noch andere Wege, wie man Grenzen über Aufbau von Verhalten gestalten könnte?

Stimmt es, dass die meisten Hundehalter zu wenig Grenzen setzen? Die Überlegungen werden mit vielen Beispielen aus der Praxis anschaulich erklärt.


CARMEN MAYER:

Gymnastricks – Gezieltes Muskeltraining für Hunde

Neue Ideen für das gezielte Training von Muskelgruppen.

Inhalte:

  • Clickertraining oder Warum ist aktive Mitarbeit des Hundes so gewinnbringend?
  • Targetarbeit: Handtouch, Pfoten- und Nasentarget
  • Freies Formen
  • GymnasTricks: fröhliche Übungen, die das Training bestimmter Muskelgruppen aufpeppen. Welche Übungen gibt es? Welche Übungen eignen sich für welche Muskelgruppen und welche Art von Hund? Wie kann man diese intensivieren?
  • Microshaping: Gewichtsverlagerungen, Einzelbewegungen und bestimmte Körperregionen „anclicken“
  • Clickern propriozeptorischer Übungen zur besseren Körperwahrnehmung

VIVIANE THEBY/KATJA FREY:

Besondere Aspekte beim Training mit Welpen

Wie kann eine optimale Welpenfrühförderung gestaltet werden? Es wurden viele unterschiedliche Wege gezeigt, Welpengruppen gut zu gestalten, so dass sich jede Hundeschule daraus ein zu ihren Schwerpunkten passendes Programm zusammenstellen kann.

Die für jeden Welpenhalter wichtige Themen wie Stubenreinheit, Beißhemmung, Alleine bleiben, Begrüßungsrituale usw. wurden erarbeitet und mit den Teilnehmern des Seminars diskutiert. Ein Teil des Seminars beschäftigte sich mit der Frage, wie Welpenbesitzer zu einer gelungenen Sozialisation ihrer Welpen beitragen können und es gab interessante Anregungen, um die Welpen optimal auf ihr späteres Leben vorzubereiten.

Anhand vieler Videomitschnitte von Spielsequenzen aus Welpengruppen wurde das wichtige Thema “Eingreifen – wann und wie?” ausführlich besprochen. Ein Fokus wurde auf das frühzeitige Erkennen und den Umgang mit problematischem Verhalten der Welpen auch außerhalb des Spiels gelegt.

Ein spezieller Teil des Seminars beschäftigte sich mit der Förderung von Welpen durch den Welpenhalter. Hier wurden Konzepte gezeigt, die das spätere Training des Hundes entscheidend erleichtern und positiv beeinflussen können. Hierzu wurden spezielle Lern-Ideen und Übungen vorgestellt, um die Selbstbeherrschung und Souveränität der Welpen zu trainieren.


CELINA DEL AMO:

Planung und Ablauf einer Welpenstunde

Der Sinn (oder Unsinn?!) von Welpenstunden wird schon seit längerer Zeit kontrovers diskutiert.

Inhalt unter anderem:

  • was einen hochkarätigen Unterricht von einer 08/15 Welpenstunde oder von einem gar schädigenden Kurs unterscheidet
  • welche planerischen Maßnahmen in Bezug auf die Inhalte und die Struktur der Stunden ergriffen werden müssen
  • wie kann man eine individuelle Förderung der teilnehmenden Welpen gewährleisten
  • was ist der ideale Ablauf bzw. Erlebnis-Mix
  • auf welche potentiellen Probleme sollte das Augenmerk gerichtet werden und wie können diese gemeistert werden, wenn sie auftreten
  • Sorgen und Nöte der Welpenbesitzer

DR. UTE BLASCHKE-BERTHOLD:

Der Einfluss von Krankheit auf Alltag, Training und Verhalten

Nicht immer ist unser Hund gesund und kann sich so bewegen, wie er es gerne möchte. Eine akute oder schleichende Krankheit fordert von uns Menschen besondere Behandlung, gegebenenfalls Veränderungen von Gewohnheiten und ein abgestimmtes Training.

Was ist wichtig zu wissen, wenn du einen chronisch kranken Hund hast? Welche Einschränkungen gibt es und wie kann man damit umgehen? Wie kann man einen Hund geistig auslasten, der sich jedoch nur eingeschränkt bewegen kann?

Welche Übungen und Tricks erleichtern den Alltag und sind sinnvoll vorbeugend zu trainieren?

• Überblick typischer Krankheiten und Symptome und ihr Einfluss auf Training und Verhalten

• Management bei Verhaltensänderungen

• Angepasstes, individuelles und vorbeugendes Training

• Medizinische Möglichkeiten, Medikamente und Wirkungsweisen“


CLAUDIA MOSER:

Shaping und Freies Formen

Was ist Shaping und wozu kann ich es im Tiertraining nutzen? Was sind die Vorteile, Verhalten über Shaping aufzubauen? Und welches sind mögliche Nachteile?

Wie beginnt man? Wie führt man ein Tier an den Shapingprozess heran? Wie lernt das Tier aktiv Verhalten anzubieten?

Welche Regeln sollte der Trainer beachten, um den Shapingprozess für das Tier positiv zu gestalten? Was sind Zeichen dafür, dass im Training etwas schief läuft?

Einfache Verhaltensweisen (isolieren einzelner Körperteile) wie Nase, Pfote, Maul, Hinterbeine, etc. mit Gegendstandsshaping oder frei geformt.

Weiterführende Verhaltensweisen (mit den verschiedenen Körperteilen unterschiedliche Dinge ausführen), z.B. ziehen, schieben, drücken, tragen, Dauer ausdehnen, etc.

Komplexe Verhaltensweisen (mehrere Dinge / Aktionen zusammensetzen) wie z.B. aufräumen, apportieren, Gegenstände stapeln, etc.


VIVIANE THEBY:

Trainingspläne erstellen

Trainingspläne sind so wichtig und sinnvoll, sie können unser Training verbessern und uns damit auch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Trainern verschaffen.

Das Erstellen von Trainingsplänen sowie das Erkennen, was man daraus lernen kann, ist hier Inhalt.


DR. UTE BLASCHKE-BERTHOLD:

Jugendentwicklung – Wenn Erwartungen, Hoffnung und Realität kollidieren

Wir alle haben Hunde in unser Leben aufgenommen, weil wir etwas von ihnen erwarten. Träume, Wünsche und Erwartungen sind so vielfältig wie die Motivationen. Aber Hunde sind nicht besonders gut ausgestattet, um unseren Wünschen zu genügen. Das liegt zum einen an der Unvernunft menschlicher Wünsche und Vorstellungen, zum anderen aber auch an der langen, langen Geschichte der Tierart Hund als Wirbeltier und Säugetier. Hunde sind keine Neuschöpfung, sondern sie bringen eine Entstehungsgeschichte mit, die die Entwicklung des einzelnen Tieres heute noch maßgeblich bestimmt.
Die Entwicklung eines Tieres von der Befruchtung bis zum Erwachsenen folgt bestimmten Regeln. Diese Regeln leiten während der Individualentwicklung die Umgestaltung von Verhalten und Körper, die wichtig und vor allem unvermeidlich ist.

– Ursachen für Veränderungen während der Jugendentwicklung
– Die Bedeutung der Anpassung eigener Erwartungen und Anforderungen an den Hund
– Aufbau von Alltagsstruktur für den jugendlichen Hund
– Entwicklungsgerechte Beschäftigung
– Hund Hund sein lassen und trotzdem Regeln unterstützen
– Vom Kindergarten bis zur Uni? Das Elend mit dem Schulsystem – warum lineare Steigerung zu Misserfolgen führt
– Der gute Kompromiss zwischen biologischer Notwendigkeit und gesellschaftlichen Anforderungen: Impulskontrolle durch differentielle Verstärkung aufbauen.


DR. DANIELA ZURR:

Körperliche Ursachen für Verhaltensprobleme

Zahlreiche Verhaltensprobleme haben eine körperliche Ursache oder werden durch körperliche Erkrankungen verschlimmert. Sowohl für Hundehalter als auch –trainer ist es wichtig, frühzeitig zu erkennen, ob bei einem Hund möglicherweise eine Erkrankung für das Verhaltensproblem verantwortlich ist. Ein Übersehen des Grundproblems ist nicht nur frustrierend für alle Beteiligten, da Trainingsmaßnahmen in diesen Fällen meist nur mäßige Erfolge bringen, sondern auch unfair für den Hund, der weiter unter seiner Erkrankung leidet. Es werden typische Anzeichen, die auf ein körperliches Grundproblem hinweisen, aufgezeigt. Im zweiten Teil werden die unterschiedlichen körperlichen Ursachen, wie z. B. Schmerzen (von Analdrüsenentzündung bis zu Zahnschmerzen), Hormonstörungen, Veränderungen des Gehirnstoffwechsels und der Sinnesorgane dargestellt. An Hand zahlreicher Fallbeispiele werden die Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Verhaltensproblemen (z. B. übersteigerte Ängstlichkeit, Aggressivität oder Nervosität, Stereotypien) erklärt.

Teilnehmer werden in die Lage versetzt, gezielt die Hunde herauszufiltern, bei denen die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass eine körperliche Erkrankung vorliegt und diese einer gezielten Diagnostik beim Tierarzt zuzuführen und zweitens die Kommunikation zwischen Hundetrainer oder –halter und dem Tierarzt zu verbessern.


ESTHER WUERTZ:

Leinenaggression

Nicht selten begegnet man beim Spaziergang Hunden, die sich wie Furien an der Leine gebärden.
Warum Leinenaggression ein so häufig gezeigtes Problem ist, wie man in solchen Situationen sinnvoll reagieren kann und was zu tun ist, wenn sich etwas verändern soll.. Ein ausgewogener Mix aus Theorie und Praxis bereitet Sie auf die nächste Begegnung mit einem leinenaggressiven Hund vor, bzw. zeigt Ihnen auf, wie Sie Ihren leinenaggressiven Hund beim nächsten Spaziergang geeignet unterstützen können.


ULRIKE SEUMEL:

Der will doch nur spielen – Spielverhalten unter Hunden

Spielen ist ein wichtiger Bestandteil des Hundeverhaltens.
Darüber, ob Hunde überhaupt spielen, was genau unter Spielen zu verstehen ist und zu welchem Grad spielende Hunde sich selbst überlassen werden sollte, herrschen in der Hundewelt kontroverse Meinungsverschiedenheiten

• Warum spielen Hunde und welche Funktionen hat dieses Verhalten?
• Welche Formen des Spiels können wir beobachten?
• Woran erkennt man Spielverhalten?
• Wann kippt ein Spiel und an welchen Warnhinweisen erkennen wir dies?
• Wann sollte der Mensch eingreifen?
• Wie kann das Spielverhalten des Hundes positiv beeinflusst werden?
• Wie kann Spielverhalten unterbrochen werden, ohne den Hund zu ängstigen oder zu erschrecken?
• Wie kann ich als Halter mit meinem Hund spielen?“


PIA GRÖNING:

Jagdverhalten – Belohnung und Generalisierung der Gehorsamsübungen

Fast jeder Hund hat ein Rückruf- oder Stop-Signal – doch bei den meisten klappt es nur bis zur mittleren Ablenkung. Sobald Wild auf der Bildfläche erscheint, sind die bekannten Kommandos vergessen oder werden nicht mehr gehört. Wie schaffe ich es, dass mein Hund auch unter hoher Ablenkung ansprechbar ist? In diesem Vortrag geht es um die Optimierung der vorhandenen Kommandos. Wie kann ich einen Hund belohnen, der weder Futter noch Spielzeug in Gegenwart von Wild annimmt? Themen wie Wild anzeigen, Entspannung & Co. werden in diesem Kontext ebenfalls berücksichtigt.


CELINA DEL AMO:

Gefahreinschätzung und Trainingsgestaltung bei Hunden mit Aggressionsproblemen

Beim Training mit Hunden, die wegen eines Aggressionsproblems vorgestellt werden, steht die Wahrung des Sicherheitsaspektes für alle Beteiligten (und unbeteiligte Dritte) immer im Vordergrund. Welche Parameter können für die Gefahreinschätzung herangezogen werden? Welche Hunde können erfolgreich therapiert werden und welche nicht? Wie sehen die einzelnen Therapieschritte aus? Wann ist auch an eine Vermittlung des Tieres zur Problemlösung zu denken und wann muss die Euthanasie in Betracht gezogen werden?


DR. UTE BLASCHKE-BERTHOLD:

Angst

Ein Blick in das breite Angebot der Ratgeber-Literatur für die Bewältigung von Angst und Stress beim Menschen zeigt sehr deutlich: Angst, Ängste und Ängstlichkeit haben einen festen Platz im Leben des Menschen. Nun, weshalb sollte dies bei Hunden anders sein? Angst ist eines der ältesten emotionalen Systeme im Tierreich. Es ist elementar für das Überleben, sich von Bedrohungen zu distanzieren. Es ist besser, Nahrungssuche, Nahrungsaufnahme, Spielen, Ruhen und die Suche nach Paarungspartnern zu unterbrechen, als diese Aktivitäten zum letzten Mal im Leben auszuüben. Angst ich mächtig! Wird sie übermächtig, kann sie das ganz normale Funktionieren des Tieres in seiner Umwelt dauerhaft unterbrechen und auch krank machen.

In einem 3-teiligen Webinar wurden wir die Grundlagen der Angst und ihrer Gegenspieler erforschen: Was passiert im Körper, wie kommt es zu individuellen Unterschieden, was kann züchterisch getan werden? Ist Angst von aussen immer zu erkennen? Woran erkennen wir an der Körperoberfläche des Hundes, dass er innen Angst hat? Kann Angst verlernt werden? Auch der wichtigen Frage, ob Angst verstärkt werden kann, werden wir uns annehmen.

Aus dem Wissen, wie Angst im Körper entsteht und wie sie sich nachfolgend auf das Verhalten des Hundes auswirkt, lassen sich Trainingsbausteine ableiten, die in ihrem Zusammenwirken besonders effektiv sind. Trainingsvorschläge sind nur sinnvoll, wenn sie in den Alltag des Hundehalters integriert werden können. Checkliste und Fliessdiagramme helfen dabei, Möglichkeiten zu erkennen und Fehler in der Auswahl auszuschliessen. Möglichkeiten der Stimmungsübertragung und andere flankierende Maßnahmen werden ebenso besprochen wie hilfreiche Nahrungsergänzungen und Arzneien


CELINA DEL AMO:

Praktische Tipps, um die normale Hunderunde spannend und abwechslungsreich zu gestalten

Tagtäglich der gleiche Trott? Das muss gar nicht sein! Eine Hunderunde kann ganz ohne zusätzlichen Zeit- und ggf. auch ganz ohne Materialaufwand spannend und abwechslungsreich gestaltet werden. Es wird auf unterschiedliche individuelle Vorlieben der Hunde und der Halter eingegangen, sowie verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten – je nach den örtlichen Gegebenheiten – vorgestellt. Inhaltlich reicht die Beschäftigungsspannbreite der Tipps und Übungen aus dem breiten Bereich zwischen Gehorsams- und Tricktraining und allem, was dazwischen liegt, so dass wirklich für jedes Hund-Halter-Team etwas dabei ist.


BINA LUNZER:

Distanz-Emotions-Training

Aggressive Verhaltensweisen im Hund sind sicherlich diejenigen „Problemverhalten“, die im Alltag und auch in den Medien die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Besonders unmittelbar nach einem erfolgten behandlungsbedürftigen Biss – egal ob in einen Menschen oder in einen Hund – wenden sich Hundehalter verzweifelt an Trainer. Auch heute noch wird Aggression dann oft mit Aggression „behandelt“ – schließlich ist es wichtig, dass der Hund versteht, dass beißen nicht noch einmal vorkommen darf. Trainer, die (noch) nicht gewaltfrei arbeiten, rechtfertigen tierschutzrelevante Behandlung oder gar Misshandlung eines solchen Hundes dadurch, dass er schon mehrfach gebissen hat und einschläfern erwogen wird. Was sind die Alternativen? Kann man Aggression überhaupt mit Leckerchen & Co in den Griff kriegen? – Das klingt doch irgendwie lächerlich.

Distanz-Emotions-Training ist eine Trainingsmethode bei gesteigert aggressivem oder ängstlichem Verhalten, das über positive Verstärkung (+R) und Gegenkonditionierung läuft. Im Idealfall bleibt der Hund während dem gesamten Training in der Entspannung – er regt sich also nicht auf und zeigt auch keine subtilen Stressanzeichen. Die große Erfolgswahrscheinlichkeit der Methode liegt in der klaren Struktur, die sie dem Hundehalter bietet: Wie der Mensch auf ein bestimmtes erwünschtes oder aggressives Verhalten seines Hundes reagiert, ist nichts Magisches, das nur ein Trainer nach jahrelanger Erfahrung aus seinem geheimen Bauchgefühl heraus anwenden kann. Hundehalter, die vor wenigen Tagen noch verunsichert waren, sowie der Hund das unerwünschte Verhalten zeigt, finden im Distanz-Emotions-Training endlich klare und einfache Anweisungen, die sie auch im Alltag selbstständig anwenden können.


CELINA DEL AMO:

Erfolgreiches Rückruf-Training

Im Alltag ist leider häufig zu beobachten, dass viele Hunde nicht zuverlässig auf ihr Rückrufsignal reagieren. Konkret bedeutet das: Sie stehen im Freilauf nicht unter der Kontrolle des Besitzers. Es ergeben sich hieraus vielerlei Problemsituationen, in denen nicht selten unbeteiligte Dritte (Menschen und Artgenossen) die Leidtragenden sind, in dem sie von dem nicht abrufbaren Hund belästigt oder gar bedroht werden.

Beleuchtung der verschiedenen Aspekte des Gesamtthemas „Rückruf“, Ursachen Erörterung und Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten für ein bestehendes Trainingsdefizit.


DR. UTE BLASCHKE-BERTHOLD:

Trennungsstress

Verhaltensprobleme, die im Kontext Alleinebleiben und Trennung von der Bezugsperson stehen, kommen bei Hunden oft vor. Die Häufigkeit des Vorkommens steht in einem krassen Gegensatz zur Effizienz der gängigen Trainingsvorschläge. Viel zu oft wird trennungsbezogenes Verhalten bei Hunden als Symptom von Kontrollsucht, Dominanz, Ängstlichkeit durch unklare Stellung im Rudel und Versäumnisse während der Welpenzeit betrachtet. Dabei werden die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung klar, wenn die emotionale Ebene des Verhaltens betrachtet wird.

Was sind die neurobiologischen Unterschiede von Angst, Trennungsstress und Frustration. Davon ausgehend werden die verschiedenen Verhaltenssymptome beschrieben, die auf die einzelnen emotionalen Zustände hinweisen. Dabei wird deutlich, dass diese Symptome durchaus auch noch andere Ursachen, auch medizinische, haben können. Nach einer Analyse aller vorliegenden Fakten können Maßnahmen geplant werden, die das bestehende Verhalten bearbeiten. Zu diesen Maßnahmen gehören Veränderungen in der direkten Umwelt des Hundes, biochemische Unterstützung, physikalische Veränderungen und Möglichkeiten des Umlernens. Letztere betreffen vor allem den Aufbau von Ritualen, Kommunikation in der Hund-Mensch-Beziehung, Abbau von Frustration sowie Sicherheit und Entspannung für den Hund.

Folgende Inhalte wurden vermittelt:

  • welche Ursachen es für trennungsbezogenes Verhalten gibt
  • welche Emotionen dabei eine Rolle spielen können
  • welche Verhaltenssymptome zu den verschiedenen Ursachen gehören
  • wie diese Ursachen verändert werden können

GERD SCHREIBER:

Aufmerksamkeit und Motivation

Hundetraining kann nur effektiv und erfolgsorientiert sein, wenn drei Dinge Berücksichtigung finden: Kommunikation, Aufmerksamkeit und Motivation! Was sind Aufmerksamkeit und Motivation überhaupt und welchen Einfluss haben sie auf den Umgang mit dem Hund.

Wie wir auf Basis dieses Wissens Trainingsfehler erkennen und vermeiden und unseren Hund heiß auf die Zusammenarbeit mit dem Menschen machen können!
Bottom-up, Top-down, Aufmerksamkeitswechsel, Aufmerksamkeitsteilung, intrinsische und extrinsische Motivation, Bedürfnisbefriedigung und vieles mehr…


GERD SCHREIBER:

Verstärkungsschemata

Verhalten muß verstärkt werden, ansonsten bricht es wieder zusammen. Aber nicht nur die Belohnung ansich macht das Ergebnis, auch das Verhältnis, wie die Belohnungen gegeben werden, hat Einfluß auf das Trainingsergebnis.

Dazu wurden viele Untersuchungen durchgeführt und man hat festgestellt, dass unterschiedliche Verhältnisse unterschiedliche Wirkungen haben. Aber nur auf diese Schemata zu schauen ist nicht zielführend, denn Belohnungen wirken im Alltag unterschiedlich.


GERD SCHREIBER:

Konditionierte Entspannung

Die Begegnung mit anderen Hunden, mit Joggern, Fahrradfahrern oder auch Themen aus dem Jagdbereich. Immer ist unser Hund in diesen Situationen aufgeregter, als in den „normalen“ Situationen. Was ebenfalls auffällt ist, dass Hunde, wenn sie relativ entspannt sind, viel besser ansprechbar sind, als wenn sie hocherregt in der Leine hängen.
Es scheint also ein Zusammenhang zwischen unerwünschtem Verhalten und dem Erregungslevel des Hundes zu bestehen.

Können wir unserem Hund auch durch entspannungauslösende Techniken helfen? Gibt es Grenzen, die wir beachten müssen? Und wie kann man das überhaupt in den Alltag integrieren?


PIA GRÖNING:

Professionell Vorträge & Seminare halten

Vorträge und Seminare planen, vorbereiten und halten.


NICOLA BARKE:

Streß und Entspannung

Die Auswirkungen von Stress bei uns Menschen sind hinlänglich wissenschaftlich belegt, aber auch unsere vierbeinigen Begleiter haben unter den Folgen von Stress zu leiden.
Während wir meist in der Lage sind unsere Stressfaktoren herauszufiltern und Lösungen zu finden, reagiert der Hund oft mit auffälligen hyperaktiven oder aggressiven Verhaltensmustern. Immer wichtiger wird es also Stressanzeichen zu erkennen, zu minimieren und dem Hund Entspannungsphasen erleben zu lassen.


GERD SCHREIBER:

Großer Hund, na und! – Umgang und Handling mit großen Hunden

Wie kann man das Handling mit großen HUnden verbessern, was sollten große Hunde überwiegend lernen? Was man als Bezugsperson machen kann, um eine Kraftprobe mit dem Hund zu bestehen oder besser, es erst gar nicht ans Kräftemessen kommt und welche Hilfsmittel ggf. und wenn ja, für wie lange, sinnvoll sind.


Dr. ESTHER SCHALKE:

Impulskontrolle

Das Thema „Impulskontrolle“ ist zu einem sehr wichtigen Thema in der Hundeausbildung geworden. Auf der einen Seite haben immer mehr Halter heut zu Tage Schwierigkeiten, die Temperamentsausbrüche ihrer Hunde zu kontrollieren. Auf der andern Seite legen aber immer mehr Hundetrainer genau hierauf ihr Hauptaugenmerk. Dabei werden gerne alle Hundetypen im Training über einen Kamm geschoren. Für viele Hunde funktionieren die vorgeschlagenen Wege auch sehr gut. Es gibt aber auch eine ganze Reihe gerade der temperamentvollen Gebrauchshunde für die die Trainingswege häufig genau ins Gegenteil schlagen. Das Seminar zeigt die unterschiedlichen Hundetypen auf und geht auf ihre unterschiedlichen Bedürfnisse ein. Angelehnt an neuerer Forschung aus der Humanmedizin werden für die unterschiedlichen Typen verschiedene Lösungswege für das Training angeboten.


VIVIANE THEBY:

Vom Umgang mit unerwünschtem Verhalten

Hunde zeigen immer mal wieder Verhalten, das wir nicht haben wollen, sei es im wirklichen Leben oder auch im Training. Wie gehen wir damit um?
Themen waren unter anderem: Managementmaßnahmen, Falsch-Signale, kleinstmögliche Belohnungen, Kosten von unerwünschtem Verhalten, negative und positive Strafe. Die Referentin möchte den Trainern damit Möglichkeiten und Argumentationshilfen geben, wenn es um unerwünschtes Verhalten geht. Positive Strafen sind in der Regel nicht nötig. Es gibt so viele andere Möglichkeiten. Gewalt beginnt, wo Wissen endet. In diesem Webinar wird Wissen vermittelt, so dass Gewalt keine Option mehr ist.


SABINE WINKLER:

Lernen & Erziehung

  • Lernverhalten des Hundes
  • Grunderziehungsübungen wie z.B. Kommen auf Ruf, Leinenführigkeit, Sitz, Platz, Fuß
  • klassische und operante Konditionierung
  • verschiedene Wege zum Ziel
  • Überforderung, Streß
  • ist negatives vertretbar?
  • Markersignale, Brückensignale
  • Verstärkungsschemata, variable Verstärkung
  • Signalkontrolle
  • Basisfähigkeiten und Kursplanung
  • systematischer Übungsaufbau
  • Vehalten formen
  • Locken – ja oder nein?
  • Generalisierung und Verhaltensketten

DR. UTE BLASCHKE-BERTHOLD:

Resourcenverteidigung
Dürfen Hunde überhaupt „Besitz“ haben? Futter und Spielzeug zur freien Verfügung – vermindert oder verschärft diese Strategie ressourcenverteidigendes Verhalten? Mit welchen Verhaltensstrategien (= Training) können wir unsere Werkzeugkiste füllen, um ressourcenverteidigendes Verhalten beim Hund abzubauen? Sind alle diese Werkzeuge gleichermaßen gut geeignet oder gibt es Unterschiede in der Bearbeitung ressourcenverteidigenden Verhaltens? Was können wir tun, wenn ein Hund seine Bezugsperson als Ressource gegen andere Hunde abschirmt und verteidigt?
Kann die Stellung innerhalb einer Rangordnung einen Einfluss auf Ressourcenverteidigung haben? Manche der bewährten Trainingsstrategien wie z.B. das Tauschen, können das Problem verschlimmern. Woran liegt das? Spielen allgemeine Faktoren wie Frustration und Stress eine Rolle beim Auftreten ressourcenverteidigenden Verhaltens? Ressourcenverteidigung kann aus menschlicher Sicht bizarre Formen annehmen: Hunde, die alles verteidigen, was gerade heruntergefallen ist. Hunde, die nur das verteidigen, was sie selbst gefunden und „weggefunden“ haben. Hunde, die einen kleinen Bereich des Fußbodens verteidigen. Gibt es eine Chance, das Verhalten dieser Hunde so zu verändern, dass man sicher mit ihnen Leben kann?


PIA GRÖNING:

Jagdverhalten – wenn der Hund nicht abgeleint werden kann
Es gibt Hunde, die „nur“ bei Wildsichtung oder einer frischen Spur in den Jagdmodus verfallen – aber es gibt auch solche, die bereits in Jagdstimmung kommen und aktiv nach Wild suchen, sobald sie abgeleint werden. Bei vielen Jagdhunderassen hat das „genetische Gründe“, andere z.B. aus dem Auslandstierschutz haben es vielleicht auch nie gelernt MIT dem Menschen GEMEINSAM spazieren zu gehen. In diesen Fällen sind verschiedene Maßnahmen aus den Bereichen, Beschäftigung, Impulskontrolle, Orientierung, Schleppleinentraining und Co. nötig, die ein Radiustraining ergeben, welches in vielen Fällen zum regelmäßigen Freilauf des Hundes führen kann.


AMIRA SULTAN:

Positiv verstärken – mehr als nur Leckerchen 
Hinter der Arbeit mit positiver Verstärkung verbirgt sich weitaus mehr als nur mit Futter zu arbeiten. Vielmehr geht es darum, dass man eine große Werkzeugkiste voller Signale zur Verfügung hat, die man im Bedarfsfall einsetzen, verändern und an Situationen anpassen kann. Hier wurde aufgezeigt, wie effektiv und sinnvoll die Arbeit mit Positiver Verstärkung sein kann.


BINA LUNZER:

Hilfe, mein Hund…zerrt! 
Permanentes Leinenzerren ist nicht nur unangenehm, Studien zeigen, dass es auch ernsthafte gesundheitliche Folgen für den Hund haben kann. Daher ist Leinenführigkeitstraining so wichtig für den Hund. Warum ziehen dann viele Hunde? Gehen an lockerer Leine ist als Trainingsaufgabe relativ komplex zu erlernen – für beide Enden der Leine.
Bina Lunzer geht auf die folgenden Lernziele ein: Warum ist es wichtig dem Hund das Leinenzerren abzugewöhnen? Welche Ausrüstungsgegenstände sind sinnvoll? Welche nicht? Wie schaffe ich den erfolgreichen Einstieg ins Leinenführigkeitstraining mit meinem Hund?


BARF – ROHFÜTTERUNG:

Ernährung des Hundes – Praktische Fütterung mit BARF
Ernährung mit BARF, Fasten, Ernährungspläne, Futtermittelliste, Fleisch und Knochen, Gemüse und Obst, Getreide, Milchprodukte, Öle und Fette, Kräuter, Sonstige Futtermittel, Wasser, Nahrungsergänzung, Vitamine, Mineralien, Umstellen auf BARF, Entgiftung, Parasiten, besondere Futterzusammenstellung bei kranken Hunden


Meine Hundetrainerausbildung umfaßt unter anderem noch folgende wichtige Bereiche:

– Grundlagen des Lernverhaltens – Problemverhalten und Lösungsmöglichkeiten – Ausdrucksverhalten, Kommunikation und Körpersprache

– Motivationstechniken

– Sozialer Bindungsaufbau

– Zwang in der Hundeerziehung

– Schmerzen beim Hund

– Der Hund in der Pubertät

– Schilddrüsenhormone und Verhalten

– Ernährung

– Ethologie

– Anatomie, Physiologie und Pathologie

– Wolf und Hund im Vergleich

– Beschäftigungsmöglichkeiten für den Familienhund

– Rassenkunde

– Erste Hilfe beim Hund

– Das Jagdverhalten von Hunden

– Aggressionsverhalten

– Der Hund im Recht